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Ein Wunderwerk der Ingenieurskunst
Im Norden Costa Rica, im Süden Kolumbien. In der Mitte liegt das Land Panama. Durchschnitten wird das seit dem 3. November 1903 von Kolumbien abgespaltene Land vom Panama-Kanal. Lange Zeit war dieser Kanal eines der größten und gewaltigsten Bauvorhaben der Welt. Am Anfang waren es die Franzosen, am 1. Januar 1880. Sie wollten es Seefahrern einfacher machen, wenn sie an Nord- und Südamerika vorbei fahren wollten. Denn bis zu dem Zeitpunkt war dies nur möglich, wenn man an der Südspitze Südamerikas entlang fuhr, eine extrem gefährliche Route.
Doch das Vorhaben der Franzosen scheiterte. Der Grund: Dem Ingenieur de Lesseps war es nicht bewusst, wie schwierig es ist, einen Kanal quer durch einen Dschungel zu bauen. Hinzu kamen 22.000 Tote im Laufe der ersten Monate, die alle durch tropische Krankheiten ums Leben kamen. Dann waren es die Amerikaner, die das Bauvorhaben fortsetzten und am 15. August 1914 den Panamkanal offiziell eröffneten und somit eine direkte Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik schufen.
Durch drei Schleusenanlagen wird der Höhenunterschied ausgeglichen. 81,6 Kilometer lang wurde der Kanal. Bis zum Jahr 1999 gehörte die Region um den Kanal den USA. Doch 1977 legte bereits der US-Präsident Jimmy Carter den Grundstein dafür, dass zu Beginn des Jahres 2000 das Gebiet an Panama zurückgeben wird.
Die 15-stündige Durchfahrt durch den Kanal ist ein besonderes Erlebnis. So einen Einblick in einen der tiefsten Dschungel ist auf keine andere Art und Weise möglich. Vom Schiff aus hat man einen einzigartigen Blick in die Landschaft mit all ihrer Vegetation.
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